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Sehenswürdigkeiten

Brienz Rothorn Bahn

Freichlichtmuseum Ballenberg

Der alte Dorfteil von Brienz

Die Seepromenade von Brienz

Wildpark Brienz

Axalp ob Brienz

Die Giessbachfälle und das Grand Hotel Giessbach

Holzbildhauerei Brienz

Geigenbauschule

 


 
 
 
Brienz Rothorn Bahn

Von Mai bis Oktober fährt die Rothorn Bahn vom Bahnhofplatz in Brienz aus über die Planalp bis zur Station Rothorn Kulm auf 2244 m. Dort erwartet Sie ein unvergesslicher Rundblick über das Berner Oberland und die Zentralschweiz. Von der Terrasse des Hotels Rothorn Kulm geniessen Sie den Blick auf das Alpenpanorama.
Die Dampfzahnradbahn wurde 1892 eingeweiht und überwindet eine Höhendifferenz von 1678 Metern. Die Fahrt von Brienz auf das Rothorn dauert eine Stunde und führt Sie durch Wälder, Tunnel, Kuhweiden und herrliche Alplandschaften bis auf den Gipfel. Während einer Fahrt mit der "Märli-Bahn" (gemäss Spezialfahrplan) wird die Geschichte des kleinen Dampfgespenstes "Hopp" erzählt. Entlang der Bahnstrecke entdeckt man immer wieder Spuren von "Hopp", wie z. B. den Nuggibaum.

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Freilichtmuseum Ballenberg

Das Freilichtmuseum Ballenberg ist von Brienz aus mit dem Postauto in 10 Minuten erreichbar. Auf dem Ballenberg ist die Schweiz so, wie sie einmal war. Mehr als 100 originale, jahrhundertealte Gebäude aus allen Landesteilen der Schweiz, 250 einheimische Bauernhoftiere, ursprüngliche Gärten und Felder, sowie Vorführungen von traditionellem Handwerk und Spezialveranstaltungen machen die Vergangenheit zum Erlebnis. Und den Ballenberg einzigartig.

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Der alte Dorfteil von Brienz

Die Brunngasse ist weit über die Landesgrenze bekannt, wurde sie doch einmal als "schönste Gasse Europas" ausgezeichnet. Die meisten Häuser der Gasse stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die Hausbewohner sind sich der Besonderheit ihrer Gasse bewusst und bemühen sich zu jeder Jahreszeit ihre Häuser passend zu schmücken.
In frühen Zeiten war die Oberdorfstrasse der Hauptdurchgang durch das Dorf und hatte viele Ladenlokale. Auch hier findet man viele Zeugen aus alten Zeiten. "Am Bort", bei der reformierten Kirche findet man auch viele schöne Häuser mit Geschichte. Zum Teil beherbergen sie auch heute noch kleine Schnitzlerwerkstätten.



Die Seepromenade in Brienz

Ein Spaziergang über die grosszügig verkehrsfreie Seepromanade, durchgehend direkt am Seeufer, vorbei an kleinen Bootshäfen und Spielplätzen, ist ein erholsames Erlebnis. Solch eine Promenade ist an anderen Schweizerseen kaum anzutreffen.
Eine erste Quaianlage wurde bereits in den Jahren 1911-1915 gebaut. Sie wurde aber im Februar 1990 durch den Jahrhundertsturm völlig zerstört. In der Folge wurden Steinblöcke längs der Quaimauer als Wellenbrecher aufgeschichtet und bald entstand die neue Seepromenade.
Neben den vielen roten Ruhebänken, werden oft auch die breiten Mauern als Sitzgelegenheit benutzt. Der Blick auf den See mit den sich immer wieder veränderten Stimmungen ist ein einmaliges Erlebnis. An mehreren Orten erlauben breite Steintreppen den direkten Zugang zum Wasser. Im Sommer finden sich Einheimische und Gäste dort gerne zum Badeplausch ein.



Wildpark Brienz

Der Wildpark wurde im Jahre 1896 auf Initiative der kantonalen Schnitzlerschule Brienz (heute Schule für Holzbildhauerei) gegründet. Die Tiere sollten den künftigen Schnitzlern als lebendige Vorlage dienen.
Der wunderschöne Park befindet sich im Grünen etwa 10 Gehminuten vom Bahnhof und bietet während allen Jahreszeiten eine willkommene Abwechslung für Einheimische und Gäste, für Gross und Klein, für Alt und Jung.
Der Eintritt ist frei!



Axalp ob Brienz

Die Axalp liegt rund 1535 m.ü.M. in der Gemeinde Brienz. Sie ist mit dem Postauto oder dem Auto in 35 Minuten ab Brienz erreichbar. Von der Axalp aus haben Sie eine einmalige Sicht auf die umliegenden Berge und den Brienzersee.
Vom Frühjahr bis zum Herbst können viele Wander- und Bergwege begangen werden. Zum Hinterburgseeli führt ein Schnitzlerweg: entlang des Wegs sind viele Figuren zu sehen, welche von Brienzer Holzschnitzerinnen und -schnitzern aus Baumstrünken geschnitten wurden.

www.schnitzlerweg-axalp.ch.


Im Winter ist die Axalp ein kinder- und familienfreundliches Wintersportgebiet. Die Skilifte auf der Axalp werden von der Sportbahnen Axalp Windegg AG betrieben. Es gibt einen Sessellift ("Windegg"), drei Skilifte (Tschingel-, Hüttboden- und Dotzweglift) und zwei Kinderlifte.

www.axalpsportbahnen.ch



Die Giessbachfälle und das Grand Hotel Giessbach

Die Giessbach-Fälle liegen auf der von Brienz gegenüber liegenden Seeseite, welche man mit einer schönen Schifffahrt erreicht. Über sieben Stufen stürzt der Giessbach bis zum See. Dort liegt die Schiffsstation, von der aus eine romantische Standseilbahn zum Grandhotel Giessbach führt. Von der Hotelterrasse aus geniesst man eine herrliche Aussicht auf das Naturschauspiel mit den tosenden Wassermassen.

www.giessbach.ch



Holzbildhauerei Brienz

Brienz ist seit jeher bekannt als Schnitzlerdorf. Nachfolgend einige Institutionen und Geschäfte, in welchen dieses Handwerk noch ausgeführt wird:

 


Schule für Holzbildhauerei

Die Schule für Holzbildhauerei in Brienz ist die einzige Institution in der Schweiz, in der das Holzbildhauerhandwerk erlernt werden kann. Sie wurde als "Schnitzlerschule Brienz" 1884 gegründet. Seit 1928 ist sie eine Fachschule und Lehrwerkstatt des Kantons Bern.
Um 1900 waren in Brienz und Umgebung 650 Schnitzler tätig.
Heute bildet die Schule 24 Lehrfrauen und Lehrlinge aus. Sie ist das Rückgrat der Holzbildhauerei in der Schweiz und verantwortlich für die Grundausbildung, den berufskundlichen Unterricht sowie für die Meisterausbildung.

www.holzbildhauerei.ch

 



Schweizer Holzbildhauerei Museum

Das Schweizer Holzbildhauerei Museum ist das einzige Museum in der Schweiz, das sich ausschliesslich der Holzbildhauerei widmet.
Es erforscht und präsentiert Objekte, welche dieses Kunsthandwerk von den Anfängen bis heute dokumentieren. Mit thematischen Schwerpunkten aus den verschiedenen Epochen der Holzbildhauerei führt es seine Besucher durch ein Stück schweizerischer Kultur-, Wirtschafts- und Tourismusgeschichte.
Das Museum geht neue Wege in seiner Organisationsform: Nach dem Modell des PPP (Public Private Partnership, öffentlich-private Partnerschaft) legten zwei Partner ihre Stärken zusammen und eröffneten im Sommer 2009 das Museum.
Trägerin ist die "Stiftung zur Sammlung und Ausstellung von Holzschnitzereien Brienz". Sie ist für die fachliche Führung und Leitung sowie für die Gestaltung der Ausstellungen zuständig.
Betreiberin ist die Firma Ed. Jobin. AG, Brienz. Sie ist verantwortlich für die betriebliche Führung und Leitung des Museums.

www.museum-holzbildhauerei.ch

 



Huggler-Wyss

Die bekannten Brienzer-Krippenfiguren entstehen noch heute in den Ateliers der Firma Huggler-Wyss. Es werden unzählige Menschen- und Tierfiguren hergestellt wie auch viele andere spezielle Schnitzereien.

www.huggler-woodcarvings.ch

 



Geigenbauschule

Die Geigenbauschule Brienz wurde 1944 gegründet und ist die einzige Fachschule für Geigenbau in der Schweiz. Die Geigenbauschule Brienz steht im alten Dorfteil in direkter Nachbarschaft zur Schule für Holzbildhauerei. Im Musik- und Ausstellungsraum finden öffentlich kulturelle Veranstaltungen statt. Die gut dotierte Fachbibliothek steht allen Interessierten offen. Aus den Wäldern der umliegenden Bergtäler nutzt man seit Jahrhunderten Bäume als Resonanzholz für Saiteninstrumente. Musikfestspiele bringen hochstehende Aufführungen mit bekannten Interpreten in die Region.

Regelmäßig werden kleine Ausstellungen mit thematischem Bezug zum Geigenbau oder der Geigenbauschule Brienz gezeigt. Aktuelle und kommende Ausstellungen finden Sie im Veranstaltungskalender.

 

Führungen sind nur nach Voranmeldung möglich. Der Besucher erhält einen Einblick in das Handwerk der Streichinstrumentenmacher und erfährt viel über Materialien, Baukonzepte und -methoden.

www.geigenbauschule.ch

 



 
03.09.2010 11:02