
Die Alp Heubühlen liegt auf 1331 Meter ü.M. über dem Tal von Habkern. Auf diesem einstafligen Senntum wird seit 1993 Käse hergestellt. Der mundartliche Name "Heubüela" (dt.Heubühle) hat nichts mit "Heu" zu tun - die urkundliche Bezeichnung "am höje Büel" (vgl. Landeskarte, Blatt 1208) bedeutet soviel wie "am hoch gelegenen Hügel".
Die Alp wird während ca. 120 Tagen besetzt mit Kühen, Rindern, Kälbern, 6 Schweinen, Hühnern, Kaninchen und Ziegen. Die Bewirtschaftung erfolgt durch die Familie Roland und Bernadette Brunner mit ihren 2 Kindern.
Für Wanderer ist die Alp Heubühlen zu Fuss innert 1 Stunde ab dem Dorfbrunnen erreichbar (Markierter Wanderweg). Mit dem Auto (Bewilligungspflichtige Strasse) können Sie bis auf 500 Meter zur Alp fahren. | |

Produkteverkauf: - verschiedene Mutschli mit Knoblauch, Pfeffer, Bärlauch, Schnittlauch, Kümmi oder Kräutern - Alp-Käse - Raclettekäse - Butter - Wurst und Speck (hausgeräuchert) - Rahmtäfeli - Butter-Bretzeli - Eier - Ziegenkäse
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Weitere Angebote:
Sennen-Frühstück
Alles Hausgemacht !
Rösti mit Spiegelei, Hausbrote, Alpbutter, verschiedene Käse, Konfitüre, Milch-Kaffee
Raclette - Abende
jeden Freitag im August (nur bei schönem Wetter)
und..
Schaukäsen, verschiedene Tiere, grosser Kinderspielplatz, Aussichtsterrasse mit Liegestühlen. Grill steht zur Verfügung.
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Information + Anmeldung: Familie Brunner +41 (0)79 208 96 31
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Zeitspuren – Eindrückliches Habkern
Für den Winter hat die Interessengemeinschaft Ortsgeschichte Habkern (IGOH) wiederum eine interessante Ausstellung vorbereitet. Sie führt den Besucher an die Besonderheiten und Geheimnisse des Habkerntals heran.
«Zeitspuren» gibt Einblicke sowohl über die Gemeinde und seine vier Bäuerten, als auch zu Themen wie Sprache, Volkskultur, Geologie und Musik. Die Ausstellung richtet sich an alle, welche mehr über Habkern erfahren möchten. Ein Besuch lohnt sich bestimmt! | |


Moor + Karstgebiete
Eine Moorlandschaft ist eine von Moorbiotopen geprägte Landschaft. Moorlandschaften bildeten sich vorwiegend nach der letzten Eiszeit. Moore sind durch einen ständigen Wasserüberschuss aus Niederschlägen und/oder Mineralbodenwasser gekennzeichnet mit der Folge der Bildung von Torf. Sauerstoffmangel führt zu einem unvollständigen Abbau der pflanzlichen Reste, die abgelagert werden, wodurch die Oberfläche von lebenden Mooren
in die Höhe wächst. Die meisten Moorlandschaften sind heute Kultur- und keine Naturlandschaften.
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In seinem Buch „Magisches Berner Oberland“ beschreibt Pierre Hänni diesen grössten erratischen Block der Schweiz als Kraftort. Als Habkerngranit-Fels hebt er sich mit seinem grobkörnig, rötlichen Gestein deutlich vom Kalkgestein der Umgebung ab. Ein Teil des mit Bäumen, Büschen, Blumen und Moosen bewachsenen Felsen steckt im Boden, was die Bestimmung der Grösse erschwert.
Der Stein ist umgeben von einer flachen, mit Tannen und Birken bewachsenen Wiese. Wie der Flurname „Luegiboden“ verrät, kann man von hier gut in die Weite „luege“. Nicht nur der idyllische Ort lädt zum Verweilen ein, nein hier kann auch die intensive Schwingung des Gesteins gespürt und genutzt werden. Nach der Steinheilkunde unterstützt der Luegibodenblock die innere Kraft, Neues anzupacken oder Begonnenes weiterzuführen. Er klärt das Denken und stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten.
Ueber den Luegibodenblock selbst sind keine Sagen bekannt. Aber 340Meter südwestlich liegt ein Findling, der sogennate Gäld- oder Goldstil (Geld- oder Goldstein). Dieser Findling ist aus Sandstein und man sagt, dass darunter ein Topf voll Gold oder Geld verborgen sein soll. Dieser Schatz wird allerdings von einer schwarzen Schlange bewacht.............
Zugang:
Zu Fuss von Unterseen (582m ü.M.) – Goldey – bis zum Luegibodenblock (1200m ü. M.) Marschzeit ca. 1 1/3 Std.
Postauto Interlaken-Habkern – Haltestelle Lombachbrücke – von da an zu Fuss bis Luegiboden Marschzeit ca. 40Min.
Postauto Interlaken-Habkern – Haltestelle Habkern Dorf – vom Restaurant Bären über Schwendi zum Luegiboden Marschzeit ca. 1 Std.
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Der Steinbock ist das Wappentier vieler Gemeinden in der Destination Interlaken. Nachdem die Steinböcke anfangs des 20. Jahrhunderts wieder in der Region angesiedelt wurden, besteht heute auch wieder die Gelegenheit, diese stolzen Tiere in der Natur zu bewundern.
Das Steinwild im Augstmatthorn-Gebiet ist nicht zu jeder Jahres- und Tageszeit zu sehen.
Es wandert zwischen Augstmatte und Brienzer Rothorn hin und her - im Winter befindet es sich an den tiefer gelegenen Sonnenhängen über dem Brienzersee. Die besten Chancen bieten sich in den Sommer- und Herbstmonaten, wobei es auch dann vorkommt, dass sich der grösste Teil der Kolonie an versteckten Orten aufhält, und nur vereinzelt Steinböcke, Steingeissen und -kitze zu sehen sind.
Wie bei jeder Wildbeobachtung ist Geduld und etwas Glück Voraussetzung für
eine unvergessliche Begegnung mit den Steinböcken am Augstmatthorn.
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