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Andorra

In 48 Tagen

Auf einen Blick

Max Frisch hat 1961 ein Stück über Angst und Antisemitismus geschrieben. In Zeiten von Identitätspolitik und Rassismus ist der Stoff aktueller denn je.
Andorra ist der Name für ein Modell: Es zeigt den Prozess einer Bewusstseinsveränderung, abgehandelt an der Figur des jungen Andri, den die Umwelt so lange zum Anderssein zwingt, bis er es als sein Schicksal annimmt. Er wurde von seinem Vater, dem Lehrer Can, unehelich mit einer Ausländerin gezeugt und deshalb von diesem als jüdischer Pflegesohn ausgegeben. Andri und Barblin, die Tochter des Lehrers, haben sich ineinander verliebt. Dass die Bewohner Andorras Andri permanent mit Vorurteilen begegnen, daran hat er sich gewöhnt. Dass nun aber seine eigene Pflegefamilie die Beziehung zu Barblin ablehnt, versteht er als Rassismus, der auch vor denen nicht haltmacht, die behaupten, ihn zu lieben. Auch nachdem er seine wahre Herkunft erfahren hat und damit die Gründe für die Ablehnung der Beziehung kennt, hält er an der ihm zugewiesenen jüdischen Identität fest. Er wehrt sich auch nicht, als ihm der Tod droht, und so wird er von einem rassistischen Mob umgebracht. Die Andorraner aber recht-fertigen ihr Fehlverhalten und ihre Feigheit, sie leugnen ihre Schuld.

Max Frisch hat mit Andorra 1961 ein Stück über Angst und Antisemitismus geschrieben. In Zeiten von Identitätspolitik und Rassismus ist der Stoff aktueller denn je.

Termine im Überblick

Januar 2023

Allgemeine Informationen

Preisinformationen

Preiskategorie 1: CHF 58.20; Preiskategorie 2: CHF 47.90; Preiskategorie 3: CHF 32.50


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