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Kammermusikkonzerte Hondrich - Orbis Quartett

In 58 Tagen

Auf einen Blick

Werke von Johannes Brahms (1833-1897)
Vier Gesänge Op. 17/4
Streichquartett a-Moll, Op. 51/2
Allegro non troppo
Andante moderato
Quasi Minuetto, moderato – Allegro vivace – Tempo I
Finale. Allegro non assai
Sehnsucht Op. 112/1 aus „6 Quartette“
Lieder von Arvo Pärt (1935)
„My heart is in the highlands“ und Robert Burns (1759-1796)
„What can a young lassie do wi’ an auld man” und “Ye Jacobites By Name”

Orbis-Quartett
Einzigartig ist beim Orbis-Quartett die Kombination von klassischem Repertoire und eigens arrangierten Werken aus unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen, die nicht nur gespielt, sondern auch gesungen werden. Im Sinne dieser weltumspannenden Dimension entstand der Name Orbis. „Ihre Musik strahlt in einer ausserordentlichen Transparenz und Aus‐
sagekraft“ (Südwest Presse) „betörend schön“, „belebend wie ein doppelter Espresso“ (Tiroler Tageszeitung), „beeindruckend locker, beeindruckend unterhaltsam“ (Der Tagesspiegel) – so beschreibt die Presse das singende Streichquartett aus Berlin.
Gegründet 2014, gewann das Quartett nach kurzer Zeit schon den 1. Preis und den Sonderpreis beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb in Krakau, sowie den 2. Preis beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach. Darauf folgten Radio-Livemitschnitte beim Bayerischen Rundfunk, dem rbb-Berlin, beim NDR Hamburg, der Radio Philharmonie Kattowitz
und Einladungen zu bekannten Festivals wie den Tiroler Festspielen Erl, dem Salzburger Kammermusikfestival, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Copenhagen Summer Festival und dem Montreal Chamber Music Festival.
Ihre wichtigsten musikalischen Einflüsse erhielten die Musiker von Prof. Friedemann Weigle (Artemis Quartett), durch ein Kammermusik-Studium am Salzburger Mozarteum bei Prof. Rainer Schmidt (Hagen Quartett) und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Prof. Eberhard Feltz und Prof. Andreas Rainer (Rosamunde Quartett). Im Rahmen der ECMA (European Chamber Music Academy) wurden sie insbesondere durch Prof. Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett) und Prof. Johannes Meissl (Artis-Quar‐
tett) gefördert.
Ein bis heute verfolgtes Ziel des Quartetts ist es, ihre Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Daher spielen sie nicht nur auf klassischen Konzertpodien, sondern auch in Bars und Clubs und beteiligen sich an Education-Projekten wie der Berliner Kinderphilharmonie.

orbisquartett.de


Brahms Burns
Wie der Titel bereits vermuten lässt, ist dieses Programm einem vor Leidenschaft brennenden Johannes Brahms gewidmet.
Gebrannt haben allerdings auch etliche seiner Entwürfe für ein Streichquartett, die den hohen Ansprüchen des Komponisten nicht standhalten konnten, bis Brahms vierzigjährig schliesslich mit dem Opus 51 seine ersten beiden Werke dieser Gattung veröffentlichte. Sein zweites Streichquartett wird hier von zwei Vokalwerken umrahmt, darunter das Opus 17, mit welchem er den "Gesang aus Fingal" des schottischen Sagendichters James Macpherson vertont.
"Burns" ist außerdem der Name des schottischen Nationalpoeten Robert Burns, dessen Volkslieder Brahms als Inspirationsquelle dienten. In wirtschaftlicher Krise steckend, war Burns bereits dabei nach Jamaika auszuwandern, als sein Lyrik-Debut unerwartet ein grosser Erfolg wurde. So blieb der Dichter in seiner schottischen Heimat, wo unter anderem die beiden Lieder entstanden, die am Ende dieses Programmes erklingen. Sein berühmtes Gedicht: "My heart is in the Highlands" wurde auch von
dem zeitgenössischen Komponisten Arvo Pärt vertont, dessen Komposition hier quasi als Brücke zwischen Brahms kunstvoller Klangpoesie und Burns lyrischem Volkston dient.
Brahms, der anders als Felix Mendelssohn Bartholdy, selbst nie in Schottland war, dessen "Schottische Sinfonie" aber im eigenen Werk zitierte, wäre gern selbst dorthin gereist. Seine große Abscheu gegenüber Seereisen machte dieses Vorhaben jedoch unmöglich. Die schottischen Highlands hätten ihm, der Berge und Seen so sehr mochte, bestimmt gefallen!

Termine im Überblick

April 2023

Allgemeine Informationen

Preisinformationen

Eintrittspreise: (nur Barzahlung)

Einzelkarten Fr. 30.–, Kinder im Schulalter Fr. 10.–

Abonnement für 4 Konzerte Fr. 100.– (übertragbar)

Schnupperabo für 2 Konzerte Fr. 55.– (nicht übertragbar)

Programmänderungen vorbehalten.


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