|

Aus der Abgeschiedenheit in den Höhenkurort

Auf einen Blick

  • Start: Isenfluh/Sulwald
  • Ziel: Mürren
  • mittel
  • 10,73 km
  • 4 Std. 20 Min.
  • 774 m
  • 1727 m
  • 1492 m
  • 80 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Bergwanderweg bis Grütschalp. 600 m Höhendifferenz sind bis zum Chüebodmi zu bewältigen. Der steile Aufstieg wird jedoch auf der ganzen Länge durch schattenspendenden Bergwald begünstigt. Nun folgt eine genussreiche Höhenwanderung ins Soustal und durch den Spryssewald zur Grütschalp. Einzigartig sind die Ausblicke zur Jungfraugruppe vom Höhenweg Grütschalp–Mürren, auf dem auch der junge Staubbach überschritten wird. Nur wenige Meter Hartbelag. Bei der Benützung der Luftseilbahn Isenfluh–Sulwald verkürzt sich der Aufstieg um 1h20.

Die dicht aneinandergedrängten Häuser des Ortskerns von Isenfluh weisen zum Teil Fassadenbemalungen auf, wie sie im Frutigland heimisch sind. Oben im Dörfchen, beim ehemaligen Hotel Jungfrau (heute Genfer Bibelschule), ist die Sicht zur Jungfrau-Gruppe unvergleichlich schön. Nun zweigt man hangwärts vom Strässchen ab und steigt in vielen Zickzack-Kehren, ohne den Bach zu überschreiten, durch lockeren Waldbestand nach Sulwald hinauf (zur Gondelbahnstation 5 min). Wer einige Schritte aus dem Wald heraustritt, erlebt neuerlich einen herrlichen Ausblick in die Bergwelt des Lauterbrunnentals.
Etwas sanfter steigend, dann nochmals über ein Steilstück, erreicht man die Felsrippe von Chüebodmi und damit auch den höchsten Punkt der Wanderung (nach Suls–Lobhornhütte 45 min; über Suls–Sousegg nach Sousläger 2h). Tiefe Spalten im Felsengrund weisen auf die ständige Bewegung der Felsmassen hin. Über den verkarsteten Alpboden gehts nun leicht hinunter an den Sulsbach und nach dessen Querung – teilweise im Wald – taleinwärts ins Soustal. Über dem flachen Weidegrund des Soustales stehen die senkrechten Felsschichten des Gälbe Schopf, und ganz hinten im Tal wird der Gipfel des Schilthorns sichtbar. Auf schmalem Steg gehts über den Sousbach und leicht steigend zu den oberen Hütten im Sousläger. In einer Mulde links unten liegt das von dunklen Tannen umsäumte Flöschwaldseeli. Stets leicht sinkend zieht sich der Weg nun um den Ausläufer der Marchegg herum durch den Spryssewald zur Bahnstation auf der Grütschalp hoch über dem Lauterbrunnental. Ohne nennenswerte Steigung führt anschliessend ein breiter Spazierweg zum gurgelnden und quirlenden jungen Staubbach und durch schönen Bergwald zur Station Winteregg. Bald legt sich der Weg parallel zur Bahnlinie und führt mühelos zum weltbekannten Höhenkurort Mürren.
Die Ausblicke quer übers Tal nach Wengen, zur Männlichenkette und zur Jungfraugruppe ziehen die Wandernden immer von neuem in Bann, und auch die Begegnung mit äsenden Gemsen ist hier keine Seltenheit.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Isenfluh - Chüebodmi - Sousläger - Grütschalp - Mürren

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft ganz oder teilweise auf signalisierten Wegen der Kategorie Bergwanderweg

 

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste Bergschuhe, mittelgrosser Rucksack mit Hüftgurt, Sonnenschutz, Regenbekleidung, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Picknick, genügend Flüssigkeit.

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Jungfrau Region Brienzersee - Oberhasli, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Karten

Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 254T Interlaken, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: [email protected], Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Asphalt (6%)
  • Wanderweg (39%)
  • Pfad (55%)

Wetter

Was möchtest du als nächstes tun?
GPX herunterladen

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.