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Eiskristall-Zauber an Felswänden

Auf einen Blick

  • Start: Lauterbrunnen
  • Ziel: Stechelberg
  • mittel
  • 7,00 km
  • 2 Std. 10 Min.
  • 287 m
  • 934 m
  • 772 m
  • 40 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Im Winter zeigt sich die Sonne im tief eingeschnittenen Lauterbrunnental nur kurz. Wenig mehr als eine Stunde scheint sie um den kürzesten Tag des Jahres. Insgesamt dürfte die Sonnenscheindauer hier aber doch deutlich länger sein als im Flachland: Nebel tritt im Tal der Weissen Lütschine kaum auf. Die vorliegende Winterwanderung lässt sich so planen, dass die knappen Sonnenstrahlen optimal genutzt werden können. Wird die Wanderung im Dezember oder Januar in Angriff genommen, so sollte nicht vor elf und nicht nach zwölf Uhr gestartet werden. Die Route verläuft auf gelb markiertem Wanderweg.

Vom Bahnhof Lauterbrunnen geht es zunächst der Dorfstrasse entlang zum Hotel Schützen. Dort zweigt ein steiles Fussweglein links ab, das zur Lütschine hinunterführt. Auf der Lütschinen-Promenade führt die Route unterhalb der Kirche hindurch und weiter taleinwärts. Im Kirchhof ist eine Glocke aus dem 15. Jahrhundert zu sehen. Eine zweite, noch einige Jahre ältere Glocke birgt das Talmuseum unterhalb der Kirche. Der Sage nach wurde sie den Lötschentalern auf der anderen Seite der Gebirgskette geraubt. Göttliche Gerechtigkeit liess den Passübergang, über den die Lauterbrunner die Glocke transportiert hatten, vergletschern.
Einen imposanten Anblick bietet die rund 400 m hohe, senkrechte Staubbachfluh. Der Staubbach ist im Winter nur ein dünnes Rinnsal, das sogleich zu einem kaum sichtbaren Hauch zerstiebt. Dennoch führt das stete Fliessen in sehr kalten Nächten zu bezaubernden, gewaltig grossen Eiszapfen-Formationen. Unter der Einwirkung der Sonne stürzen diese tagsüber mit eindrücklichem Donnern in die Tiefe. Grosshorn, Breithorn und Mittaghorn bilden im Talhintergrund eine majestätische Kulisse.
Der Weg führt noch eine Weile der Lütschine entlang und steigt dann sanft zu einem verkehrsarmen Strässchen hinauf. Auf diesem geht es immer südlich und geradeaus weiter, vorbei an der Abzweigung «Bir Buechen», zur Stägmatta. Hier geht die Route erneut in einen Fussweg über, der durch lichten Auenwald entlang der Lütschine an den Häusern von Lengwald und Matta vorüber zum Zielpunkt Stechelberg führt.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Lauterbrunnen - Bir Buechen - Stägmatta - Lengwald - Stechelberg

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft auf gepfadeten Winterwanderwegen.

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste und wasserdichte Bergschuhe, leichter bis mittelerer Rucksack, Kälteschutz, Sonnenschutz, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Zwischenverpflegung, Tee in Thermosflasche.

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Schneepfade im Berner Oberland, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: [email protected], Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Asphalt (45%)
  • Pfad (34%)
  • Wanderweg (22%)

Wetter

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