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Grüenenbergpass – aus dem Waldland ins Gebiet der Hochmoore

Auf einen Blick

  • Start: Innereriz
  • Ziel: Habkern
  • mittel
  • 10,60 km
  • 3 Std. 20 Min.
  • 500 m
  • 1555 m
  • 1039 m
  • 60 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Landschaftlich reizvoller und botanisch besonders interessanter Übergang aus dem waldreichen oberen Zulgtal ins abgeschiedene Bergdorf Habkern.Die Landschaften dies- und jenseits der Passhöhe haben ihren urtümlichen Charakter weitgehend bewahrt und weisen im Naturschutzgebiet Seefeld – Hohgant eine ausserordentlich reiche Flora auf. Im Abstieg von der Passhöhe längere Teilstücke auf Hartbelag. Die Verlängerung der Route bis nach Interlaken erfordert eine zusätzliche Wanderzeit von 2h.

Durch den Postauto-Kurs nach Innereriz/Säge wird ein bei Naturfreunden ausserordentlich beliebtes Erholungsgebiet erschlossen. Das nahe gelegene, besonders schöne Hochmoor von Rotmoos und der wuchtige Talabschluss mit den mächtigen Felsbändern des Hohgant suchen ihresgleichen. Durch den weiten Talboden führt ein Fahrweg dem Fallbach entlang taleinwärts. Ein kurzweiliger, bei Nässe jedoch glitschiger Pfad leitet nun hinauf zu den von prächtigen Ahornen beschatteten Hütten von Hinder Sol am Ausläufer der Solflue.
Prächtig ist der Blick zu den zerrissenen Felsbändern des Trogenhorns. Auf gutem Waldweg hält man wieder an den Fallbach und durch eine sehr sumpfige Mulde nach Fall. Immer enger wird das Tälchen, durch welches der Passweg an der Hütte Grüenenbergli vorüber eindringt. Über offene Weiden und durch lockeren Wald windet sich der raue Weg im Zickzack zum Grüenenbergpass hinauf. Beim Rastplatz geniesst man einen prächtigen Ausblick in das waldreiche Eriz und zur Honegg. Das ausgedehnte Naturschutzgebiet Seefeld-Hohgant, das sich hier als schmales Band über die Höhe zieht, erfreut mit seinen Kalkfelsen, Karrenfeldern, Hochmoor-Tümpeln, seltenen Gräsern und Blumen alle Naturliebenden. Auch die bäuerliche Wohnkultur findet am Grüenenbergpass eine markante Grenze: Die Bauernhäuser im Eriz weisen unverkennbar emmentalischen Baustil auf. Unter dem hohen Walmdach sind Wohnung, Stall und Scheune vereint. Das Habkern-Haus dagegen ist ein reines Wohnhaus mit dem im Oberland üblichen schwach geneigten Satteldach.Kurz nach dem felsigen Durchlass auf der Passhöhe biegt der Weg südwärts um und geht in ein Bergsträsschen über. Herrlich zeigen sich jetzt die Oberländer Bergriesen Finsteraarhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau über dem bewaldeten Rücken des Harder. Bei gleichmässigem Gefälle gehts hinunter ins Trogenmoos am Rand des Naturschutzgebiets und, leider weiterhin auf Asphalt, zur Säge über dem Traubach. Ein Hangsträsschen führt nun talauswärts zur prächtigen Aussichtswarte auf dem Farenbüel (Postautokurs-Endstation) und hinunter ins heimelige Dorf Habkern mit seinen schönen Oberländer Häusern.
Der Abstieg über Bort–Rüti–St. Niklausen–Unterseen nach Interlaken West beansprucht eine zusätzliche Wanderzeit von 2h.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Innereriz-Grüenenbergpass-Trogenmoos-Habkern

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft ausschliesslich auf signalisierten Wegen der Kategorie Wanderweg

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Leichte Trekking-Schuhe, leichter Rucksack, Sonnenschutz, Regenjacke, Taschenapotheke, leichtes Picknick, genügend Flüssigkeit, Mobiltelefon.

Literatur

Wanderbuch Passwege der Berner Wanderwege,

bestellen unter: www.wanderplaner.ch/sommer/web-shop/

Karten

Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 254T Interlaken,

bestellen unter: www.wanderplaner.ch/sommer/web-shop/

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: [email protected], Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Strasse (39%)
  • Wanderweg (61%)

Wetter

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