|

Im Färmeltal – mit der Natur «auf du und du»

Auf einen Blick

  • Start: St. Stephan
  • Ziel: Matten
  • schwer
  • 20,63 km
  • 6 Std. 50 Min.
  • 1400 m
  • 2009 m
  • 994 m
  • 80 / 100
  • 80 / 100

Beste Jahreszeit

Bergwanderweg bis Färmenberg. Eindrückliche Bergwanderung hoch über dem Färmeltal an der sonnseitigen Flanke der Spillgerte-Gruppe. Der Rückweg führt abseits der Fahrstrasse im Talboden dem Färmelbach entlang talauswärts nach Matten. Selten sind leider die Bergtäler geworden, die ihren urtümlichen Charakter so unverfälscht bewahrt haben. Besonders im Herbst, wenn die Blätter der Bergahorne goldgelb leuchten und sich ein tiefblauer Himmel über den Bergen wölbt, ist die natürliche Farbpalette vollkommen.

Von der Station St. Stephan hinauf in die Hauptstrasse und auf dem Trottoir nach links ins Dorf Grodei. Nun durch den Bifang bergwärts halten. Links und rechts des Strässchens stehen mehrere Simmentaler Häuser, die unsere Aufmerksamkeit verdienen. Dem Graben entlang durch Wald steil aufwärts in den Gandbodewald. Sanfter steigend wird dann die erste aussichtsreiche Terrasse oberhalb Gfellweideni erreicht. Nun gehts beinahe ebenen Wegs auf weichem Wiesenpfad zum Dachbode (nach Färmeltal/Stalde 30 min). Prächtiger Ausblick in den Lenker Talboden, ins Wildstrubel-Wildhorn-Gebiet, taleinwärts ins Färmeltal und zu den nahen Felsen der Spillgerte-Gruppe.
Ein schmaler Hangpfad zieht sich nun fast horizontal durch Fichtenbestände, Schuttkegel und breite Lawinenzüge dahin. Für den aufmerksamen Wanderer gibt es dabei viel zu entdecken: Orchideen im Felsschutt, Apollofalter im warmen Aufwind, giftige Aspisvipern manchmal mitten auf dem Weg! Durch sumpfigen Weideboden ansteigend erreicht man die Alp Am undere Bluttlig. Auch hier besteht wieder die Möglichkeit, die recht anstrengende Tour abzukürzen (nach Büel–Stalde 45 min). Steil zieht sich der Pfad nun Richtung Grimmifurggi (Übergang ins Diemtigtal) hinauf zur Alphütte Am obere Bluttlig. Die Anstrengung wird mit einer wunderbaren Höhenwanderung durch die Färmelmeder (höchster Punkt der Rundwanderung) belohnt: Rauflihorn, Türmlihore, Gsür und Albristhorn schliessen den Talkessel des Färmelberges eindrücklich ab. Über die Alp Muri und durch Wald gehts steil hinunter in den Talboden, den man im Färmelläger erreicht. Nun schliesst sich eine ausserordentlich beschauliche, rund zweistündige Talwanderung abseits der Strasse an. Über Wiesland und durch Wald folgt man dem wilden Färmelbach. An Gruebe, Büel, Stalde und Bachweiden vorüber gehts recht steil hinunter nach Mattehalte (nach St. Stephan 45 min), wo die Möglichkeit besteht, in wenigen Minuten zur Station Matten abzusteigen. Ein markierter Wanderweg gestattet Nimmermüden auch den Rückweg zu Fuss nach St. Stephan.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

St. Stephan - Dachboden - Bluttlig - Färmelberg - Färmeltal/Stalde - Matten

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft ganz oder teilweise auf signalisierten Wegen der Kategorie Bergwanderweg

 

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste Bergschuhe, mittelgrosser Rucksack mit Hüftgurt, Sonnenschutz, Regenbekleidung, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Picknick, genügend Flüssigkeit.

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Bernerland, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Karten

Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 263T Wildstrubel, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: [email protected], Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Asphalt (16%)
  • Pfad (52%)
  • Wanderweg (25%)
  • Schotter (7%)

Wetter

Was möchtest du als nächstes tun?
GPX herunterladen

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.