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Im Wanderparadies Grindelwald–First: rund ums Schwarzhorn

Auf einen Blick

  • Start: Grindelwald/First
  • Ziel: Grindelwald/First
  • schwer
  • 16,59 km
  • 6 Std. 10 Min.
  • 1200 m
  • 2708 m
  • 1947 m
  • 80 / 100
  • 80 / 100

Beste Jahreszeit

Herrliche Bergwanderung für Liebhaber stiller Landschaften. Unterwegs unzählige Glanzpunkte: eimalig schöne Aussicht über den Bachalpsee zu den weltbekannten Berner Oberländer Bergriesen, weit in den Hochsommer hinein eisbedeckte Bergseelein, das abgeschiedene, an Schutt- und Felspflanzen reiche Hiendertelli, die überwältigende Aussicht vom Wildgärst aus (Abstecher vom Passübergang Wart), die weite Grindelalp am Fusse des Schwarzhorns. Viele Varianten gestatten eine individuelle Gestaltung der Wanderung. Durchwegs Naturwege. Wichtig: Bei Nebel und Neuschnee ist von der Begehung abzusehen. Auch bei gutem Wetter nur für orientierungssichere Bergwanderer geeignet.

Von der Bergstation der First-Bahn dem vielbegangenen Weg Richtung Faulhorn folgen (auch im Winter begehbar!). Schon nach wenigen Schritten bietet sich eine attraktive Variante an (–Bachläger–Bachalpsee–Pt. 2278, 1h20), die zusammen mit dem Hauptroutenteilstück eine sehr eindrückliche, kurze Rundwanderung ergibt. Bei jedem Schritt weitet sich das Panorama der Grindelwaldner Berge, selbst die Blüemlisalp wird im Westen sichtbar. Vor Erreichen des Bachaipsees, bei Pkt. 2278, den breiten Faulhornweg rechts verlassen (nach Bachalpsee– Gassenboden–Faulhorn 1h20) und an einem kleinen Seelein vorbei unterhalb der Felsflanke des Ritzengrätlis aufsteigen. Auf der Egg zum Sattel am Tierwang umbiegen (zum Faulhorn 1h).
Die Stille der Bergwelt wird beim Abstieg zum Hagelseewli immer eindrücklicher. Am oft bis in den späten Hochsommer noch teilweise zugefrorenen Seelein vorüber erreicht man über einen weiteren Sattel das Hiendertelli (Hühnertälchen). Auffallend ist der ausgeprägte Gegensatz zwischen Sonn- und Schattseite: links ein begrünter Hang, rechts eine von den Felsen des Widderfeldgrätlis überragte durchgehende Schutthalde. In der Mulde des Häxeseelis werden die nackten Felsflächen grösser, das Grün wird rar, und dennoch behaupten sich zahlreiche Schutt- und Felspflanzen. Der Pfad verliert sich.
Einzig die weiss-rot-weisse Bergwegmarkierung weist den Weg durch eine
urweltlich verkarstete Landschaft. Die Richtung beibehaltend erreicht man über einen Moränenwall den Wegweiser Wart im Sattel zwischen Wildgärst und Schwarzhorn (der Abstecher zum lohnenden Aussichtspunkt Wildgärst wird sehr empfohlen! 30 min).
Der sehr steile Abstieg führt dem Blaugletscher, einem Firnschneefeld, entlang und am markanten Schrybershörnli vorüber zum Oberläger auf der Scheidegg. Herrlich ist der Blick durchs Rosenlauital zum Titlis, zu den Fünffingerstöcken am Sustenpass und in die nahe Zackenreihe der Engelhörner. Auf Gratschärem (nach Grosse Scheidegg 20 min) dreht man rechts ab, wählt den oberen Weg (oder den etwas weiter unten verlaufenden Fahrweg) und erreicht sanft durch Heidelbeer-, Heidekraut- und Zwergwacholderbestände ansteigend am Alphüttendörfli von Grindel/Oberläger vorüber wieder die First.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Grindelwald/First - Hagelseewli - Wart - Scheidegg/Oberläger - Grindelwald/First

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft ganz oder teilweise auf Bergwanderwegen.

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste Bergschuhe, mittelgrosser Rucksack mit Hüftgurt, Sonnenschutz, Regenbekleidung, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Picknick, genügend Flüssigkeit.

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Bernerland, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Karten

Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 254T Interlaken

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: [email protected], Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Wanderweg (39%)
  • Pfad (50%)
  • Schotter (11%)

Wetter

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