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Panorama-Winterwanderung über die Wispile (Gstaad)

Auf einen Blick

  • Start: Gstaad/Wispile Bergstation
  • Ziel: Gsteig, Haltestelle Post
  • mittel
  • 8,61 km
  • 2 Std. 40 Min.
  • 20 m
  • 1917 m
  • 1175 m
  • 80 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Der Höhenweg über den langgezogenen Rücken der Höhi Wispile bietet eine einzigartige Sicht auf die Bergwelt im Grenzgebiet der Kantone Bern, Wallis und Waadt. Auch im Winter ist diese Wanderung überaus lohnenswert. Sie wird entweder auf gleichem Weg zurück zur Bergstation der Wispile-Bahn oder mit einer Schlittelfahrt nach Gsteig hinunter abgeschlossen. Die Route ist mit pinkfarbigen Wegweisern markiert.

Die Gondelbahn bringt nicht nur Skifahrer und Snowboarder, sondern auch Wanderer und Schlittler zügig von Gstaad auf die Wispile. Der maschinell präparierte Winterwanderweg führt von der Bergstation aus südwärts aus dem Skigebiet heraus. Er verläuft auf dem breiten und langgezogenen Rücken der Höhi Wispile. Zur linken Seite liegt einem das stille Lauenental zu Füssen, zur rechten Seite das Tal der jungen Saane. Besonders eindrücklich ist aber der Blick Richtung Süden auf die Gipfelparade von Wildhorn, Geltenhorn und Spitzhorn (alle drei Gipfel liegen auf der Grenze zwischen den Kantonen Bern und Wallis) sowie, gegen Westen hin, auf das Diablerets-Massiv mit dem vorgelagerten bernischen Oldenhorn – dem Punkt, wo die drei Kantone Bern, Waadt, und Wallis zusammenkommen – sowie, im Hintergrund, dem Waadtländer Sex Rouge.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Die Route weist auf den ersten zwei Kilometern mehrere kurze, aber zum Teil recht steile Auf- und Abstiege auf. Die folgenden zwei Kilometer von den ersten Hütten der Bergschaft Höhi Wispile an verlaufen hingegen ohne grosse Höhenunterschiede und lassen so die Wanderung zu einem genussreichen Höhenweg-Erlebnis werden.Beim Chrinetritt rücken die Höhenkurven enger zusammen, und der Winterwanderweg geht hier zu Ende. Von nun an gibt es nur noch eine Richtung: abwärts, und zwar deutlich.Wer keinen Schlitten dabei hat, gelangt auf dem bis hierher benützten Weg zurück zum Ausgangspunkt, der Gondelbahn-Bergstation Wispile. (Schlitten können an der Talstation der Gondelbahn gemietet werden.) Besonders im ersten Teil bis Chrine verläuft die Abfahrt recht rasant, da die Strecke zeitweise ziemlich steil ist. Weil einige Abschnitte zudem recht eng sind, ist entsprechende Vorsicht geboten.Nach Querung des Usseren Saaligrabens verläuft die Abfahrt auf einem Alpsträsschen und daher weniger steil.Über einige weite Kehren gelangt man ins Rohr und von dort geradeaus nach Gsteig. Das Ortsbild wird von einer eindrücklichen Baugruppe aus Kirche (im Innern reich verzierte Renaissance-Kanzel), ehemaligem Pfarrhaus und Gasthof Bären (neben reichhaltigen Schnitzereien ziert den Blockbau auch ein schönes Wirtshausschild aus dem Jahr 1805) beherrscht. Von hier sind es noch ein paar Schritte nordwärts bis zur Postautohaltestelle bei der Post Gsteig.

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft auf gepfadeten Winterwanderwegen.

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste und wasserdichte Bergschuhe, leichter bis mittlerer Rucksack, Kälteschutz, Sonnenschutz, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Zwischenverpflegung, Tee in Thermosflasche, Mobiltelefon.

Anfahrt

Mit dem Auto nach Gstaad / Talstation Wispile Bahn.

Öffentliche Verkehrsmittel

Hinreise: Mit der Bahn via Zweisimmen nach Gstaad- Mit dem Postauto (Gsteig) oder zu Fuss zur Talstation Wispile. mit der Gondelbahn zu Bergstation fahren. Achtung: Betriebszeiten der Bahn beachten!

Rückreise: Mit dem Postauto ab Gsteig Post nach Gstaad

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Schneepfade im Berner Oberland, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: bestellen unter: www.wanderplaner.ch/sommer/web-shop/

Karten

Swisstopo Wanderkarte 263T Wildstrubel 1:50’000, bestellen unter: www.wanderplaner.ch/sommer/web-shop/

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: [email protected], Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Pfad (1%)
  • Wanderweg (63%)
  • Unbekannt (17%)
  • Strasse (20%)

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