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Panoramawanderung über den Güggisgrat

Auf einen Blick

  • Start: Niederhorn
  • Ziel: Habkern
  • mittel
  • 11,48 km
  • 3 Std. 50 Min.
  • 360 m
  • 2063 m
  • 1067 m
  • 80 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Eine der eindrücklichsten Gratwanderungen des Berner Oberlands: Die abwechslungsreiche Kammwanderung, die prächtige Aussicht zu den Oberländer Bergriesen, der Schauer erregende Tiefblick ins Justistal und der faszinierende Einblick in die Fels- und Karrenlandschaft der Sieben Hengste und des Seefelds sind unvergleichlich. Der teilweise etwas ausgesetzte Weg zwischen Burgfeldstand und Gemmenalphorn ist zwar stellenweise mit Drahtseilen gesichert; dennoch sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unabdingbar. Durchwegs Naturweg.

Das Niederhorn als erster markanter Punkt des langgezogenen Güggisgrats besitzt trotz seiner vergleichsweise geringen Höhe nach drei Seiten unbegrenzte Fernsicht: In der Tiefe breitet sich der Thunersee aus, umsäumt von einer Reihe von Dörfern und stattlichen Wäldern. Über den zackigen Voralpengipfeln der Stockhorn- und der Niesenkette, der Schwalmere- und der Faulhorngruppe erheben sich die Eisriesen der Alpen vom Wildhorn bis zum Tödi. Überwältigend ist auch der Blick in das rund 800 m tiefer liegende Justistal und über den Thunersee ins Frutigland.
Über weiche Alpweiden senkt sich der Pfad vorerst zu Pkt. 1915. Zum Burgfeldstand hin, der höchsten Erhebung im Güggisgrat, bleibt der Weg weiterhin an der Gratkante. Vorsicht ist auf dem zuweilen recht ausgesetzten Teilstück bis zum Gemmenalphorn geboten. Trotz Seilsicherung sind links und rechts abfallende Flühe nicht jedermanns Vorliebe. Der geübte Blick erspäht ruhende und äsende Gemsen, und selbst Steinböcke lagern zuweilen mitten auf dem Weg. Auch das Gemmenalphorn lädt mit seiner umfassenden Rundsicht zu beschaulicher Rast ein.
Der Abstieg ist bei gebotener Vorsicht gefahrlos. In der Mulde vor den Hütten von Seefeld/Oberberg verzweigen sich die Pfade. Erst ost-, dann südwärts haltend quert man auf undeutlichen Pfadspuren nur sanft absteigend den hinteren Teil der Gemmenalp. Kalkbuckel, Spalten und Alpenrosenfelder bestimmen das Landschaftsbild. Bei der Hütte Bäreney hält man spitzwinklig ostwärts. An der Nordflanke des Guggihürli geht es ebenen Wegs zum Aussichtspunkt Ufem Stand, wo man den Blick über das Lombachtal zum nahen Harder geniesst. Sehr steil senkt sich der Pfad nun über den Rücken nach Bodmi, von wo man die Post Habkern in wenigen Minuten erreicht.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Niederhorn - Gemmenalphorn - Seefeld/Oberberg - Bäreney - Habkern

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft ganz oder teilweise auf Bergwanderwegen.

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste Bergschuhe, mittelgrosser Rucksack mit Hüftgurt, Sonnenschutz, Regenbekleidung, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Picknick, genügend Flüssigkeit, Mobiltelefon.

Tipp des Autors
Öffentliche Verkehrsmittel

Hinreise: Mit der Bahnnach Interlaken. per postauto nach Beatenberg/Niederhornbahn. Anschlissend bis zur Bergstation fahren.

Rückreise: Ab Habkern mit dem Postauto nach Interlaken West

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Thunersee - Frutigland, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: shop.bernerwanderwege.ch

Karten

Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 254T Interlaken

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: [email protected], Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Pfad (93%)
  • Wanderweg (5%)
  • Strasse (2%)

Wetter

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