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Über den steinwildreichen Engstligengrat

Auf einen Blick

  • Start: Kandersteg
  • Ziel: Engstligenalp
  • schwer
  • 13,83 km
  • 6 Std. 15 Min.
  • 1600 m
  • 2640 m
  • 1174 m
  • 60 / 100
  • 100 / 100

Beste Jahreszeit

Vielseitige Bergwanderung von Kandersteg durchs Üschenetäli und über Ortele zum steinwildreichen Engstligengrat. Kurzer aber steiler Abstieg vom Tschingellochtighorn über den Ärtelengrat auf die Engstligenalp am Fusse des Wildstrubel. Bei nassem oder nebligem Wetter ist vom zweiten Teil der Wanderung (ab Inner Üschene) abzusehen. Hauptsächlich Naturbelag.

Ab Bahnhof Kandersteg geht man entlang des Bahndamms durch das Dorf. Nach kurzer Zeit unterquert das Teersträsschen die Bahnlinie, setzt über die Kander und führt im Linksbogen zurück. Ein schöner Spaziergang verläuft zwischen Kanderufer und Waldsaum taleinwärts zum Pfadfinderheim. Auf der Westseite der Kander führt der Weg anschliessend durch sanfte Wiesen, dann rechts hinauf durch Weiden und Wald. Nach dem Queren eines Alpsträsschens, gelangt man in das Üeschinentälchen und zu den Sennhütten von Usser Üschene. Auf dem Strässchen geht's an den Hütten von Balme und Uf der Egge vorüber durch das weite Alpental zwischen Üschenegrat und Lohnerkette nach Inner Üschene. In Inner Üschene/Leimeren zweigt der Weg hangaufwärts vom Strässchen ab und führt steil hinauf bis zum Alpkessel von Ortele. Im Bergfrühling, ca. Mitte Juni, erfreuen hier die Hänge mit Alpenblumen die Wanderer. Durch die Fluhbänder am Fusse des Ortelenhorns erreicht man nach starkem Anstieg den Grat. Beim Queren der lockeren Geröllfelder an der Ostflanke der markanten Klettertürme des Tschingellochtighorns ist Vorsicht geboten. Beim Wegweiser am Süd-Ost-Ausläufer des erwähnten Horns, steht man bereits auf dem Engstligengrat, der die Region Kandersteg von der Region Adelboden trennt. Hier trifft man neben Gemsen meistens Murmeltiere und wenn man Glück hat sieht man sogar Steinböcke über die Felsen steigen. In der Tiefe glänzt das Tälliseeli und im Talhintergrund sind die gleissenden Firnfelder des Tälligletschers zu erkennen. Für den Abstieg folgt man dem Weg nach Westen und steig an der Südflanke des Tschingellochtighorns steil hinunter zum Ärtelengrat. Anschliessend erreicht man über Chüematti den Alpkessel der Engstligenalp. Während des ganzen Abstiegs bietet sich ein prächtiger Blick ins Tal der jungen Engstlige, auf Adelboden, auf die breite Alp-Ebene und den schneebedeckten Rücken des Wildstrubels. Mit der Luftseilbahn gelangt man ab Engstligenalp sicher zurück nach Kandersteg.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Kandersteg - Inner Üschene - Tschingellochtihore - Engstligenalp

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft ganz oder teilweise auf Bergwanderwegen.

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste Bergschuhe, mittelgrosser Rucksack mit Hüftgurt, Sonnenschutz, Regenbekleidung, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Picknick, genügend Flüssigkeit.

Karten

Swisstopo Wanderkarte 1:50'000 263T Wildstrubel

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: [email protected], Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Asphalt (17%)
  • Wanderweg (20%)
  • Pfad (63%)

Wetter

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