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Von der Pointe de la Plaine Morte zu Wildstrubelhütte und Col de Pochet

Auf einen Blick

  • Start: Pointe de la Plaine Morte
  • Ziel: Cabane des Violettes
  • mittel
  • 9,98 km
  • 4 Std. 30 Min.
  • 350 m
  • 2921 m
  • 2208 m
  • 100 / 100
  • 60 / 100

Beste Jahreszeit

Die Schmelzwasser des Plaine-Morte-Gletschers fliessen sowohl ins Berner Oberland wie auch ins Wallis. Auf der Wanderung am Gletscher entlang bis zur Wildstrubelhütte überschreitet man denn auch desöfteren die Kantonsgrenze.

Die Wanderung beginnt bei der Bergstation Pointe de la Plaine Morte. Sie liegt genau auf der Kantonsgrenze zwischen Bern und Wallis auf knapp 3000 m ü. M. Wie ein weisser Teppich liegt der flache Plaine-Morte-Gletscher da. Plateaugletscher nennen die Geologen solche auf Hochplateaus beschränkte Gletscher. Gegen Norden hin ist der Gletscher leicht geneigt und läuft in der Zunge des Rezligletschers aus. Dort entspringt der Trüebbach, der sich weiter unten mit den Quellwassern der Siebenbrunnen zur Simme vereinigt. Einen weiteren Abfluss hat der Gletscher im Südosten über die Tièche zur Rhone. Somit fliesst aus dem Plaine-Morte-Gletscher das Wasser sowohl zur Nordsee wie auch zum Mittelmeer.

Wir gehen nun einige Meter genau auf der Kantonsgrenze entlang, sind dann aber gleich wieder im Wallis und steigen rechts des Weges auf die Pointe de Vatseret. Ein dankbares Gipfelziel mit beeindruckendem Blick über den Plaine-Morte-Gletscher. Auf der Weisshornlücke stehen wir dann schon wieder auf der Kantonsgrenze. Nicht mehr weit ist es bis zur Wildstrubelhütte. Sie liegt, schon auf Sichtweite, auf Berner Gebiet. 68 Schlafplätze sind auf sieben Massenlager zu 8–14 Plätzen verteilt. Ausgestattet mit Duvets und Kissen steht hier einer erholsamen Nacht nichts mehr im Weg. Der Essraum mit seinen Holztischen befindet sich im Altbau, der mit viel Liebe zum Detail restauriert wurde. Nebenan steht das historische Rohrbachhaus, ein Vorläufer der heutigen Hütte. Dort gibt es seit 2017 ein neu ausgebautes Familienzimmer, einen Boulderraum und Hundeboxen. Nach der Hütteneinkehr geht’s wieder hinauf zur Weisshornlücke und weiter zum Weisshornsee, auf französisch: Lac de Huiton. Noch ein letzter Schlussanstieg über den Col de Pochet und wir sind wieder an der Station Les Violettes.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Von Crans-Montana mittels Gondelbahnen bis Pointe de la Plaine Morte Bergstation (2882 m). Von dort über die Pointe de Vatseret (2812 m) und die Weisshornlücke (2852 m) zur Wildstrubelhütte (2789 m). Von der Hütte wieder zurück in die Weisshornlücke (2852 m), dann vorbei am Lac de Huiton (2575 m) zum Col de Pochet (2498 m) und von diesem hinuter zur  Cabane des Violettes bzw. zur Mittelstation (2209 m).

Sicherheitshinweise

Bergwanderung, die Kondition und Trittsicherheit erfordert. Weiss-rot-weiss markierte Bergwege. Schwierigkeit: T3.

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, stabile Bergschuhe.

Tipp des Autors

Eine Übernachtung auf der Wildstrubelhütte ist sehr zu empfehlen. An schönen Tagen bestaunt man von dort oben die fast schon legendären Sonnenuntergänge.

Anfahrt

Mit dem Auto nach Crans-Montana.

Parken

Parkplätze/Parkhäuser in Crans-Montana.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Sierre, weiter mit Postauto oder mit dem Funiculaire nach Crans-Montana.

Von Crans-Montana weiter mit Seilbahn über die Station Cabane des Violettes bis Pointe de la Plaine Morte.

Literatur

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 7/2012: Suonen. Rothus Verlag, Solothurn, www.wanderwege.ch

Claudia Schnieper: Das Wallis für Anfänger. ISBN 978-3-906060-10-1, Rothus Verlag, Solothurn, www.rothus.ch

Karten

LK 1:50.000, 263T Wildstrubel, 273T Montana.

Weitere Informationen

Crans-Montana Tourisme, Tel. +41 (0) 0848 22 10 12, www.crans-montana.ch

Wildstrubelhütte, Tel. +41 (0) 33 744 33 39, www.wildstrubelhuette.ch

Cabane des Violettes, Tel. +41 (0) 27 481 39 19, www.cabanedesviolettes.ch

Wegbelag

  • Pfad (96%)
  • Wanderweg (4%)

Wetter

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