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Winterwanderweg Hörelirundweg (Adelboden)

Auf einen Blick

  • Start: Adelboden
  • Ziel: Adelboden
  • mittel
  • 6,54 km
  • 3 Std.
  • 230 m
  • 1580 m
  • 1348 m
  • 60 / 100
  • 40 / 100

Beste Jahreszeit

Auf Panoramawegen von Adelboden zum Höreli: Beim Höreli ob Adelboden handelt es sich nicht etwa um einen markanten Berggipfel (ein «Horn»), sondern um einen Aussichtspunkt an einer Geländerippe. Aussichtsreich ist aber nicht nur der Blick vom Höreli auf das Engstligental, sondern auch der schöne gespurte Weg, der vom Dorf zum Sonnenhang hinauf führt. Die Route verläuft auf gelb markierten Wanderwegen, die zusätzlich mit dem Schneemann-Symbol gekennzeichnet sind.

Von der Busendstation im Dorfzentrum von Adelboden links Richtung Nordosten halten und der Strasse bis zum Schmittegrabe folgen. Dort zweigt der gepfadete Winterwanderweg Richtung Höreli ab. Auf den Wegweisern ist das Ziel mit dem Vermerk «Unterer Hörnliweg» angegeben.
Über verschneite Weiden und an heimeligen Berggehöften vorbei zieht sich der Weg in mässigem Anstieg der Flanke des Hangs entlang talauswärts. Grandios ist die Sicht auf die gegenüberliegende Talseite, die vom wuchtigen Massiv von Gross Lohner und Chlyne Lohner gekrönt wird. Zwischen den beiden Gipfelgruppen liegt der wie mit einem scharfen Messer ausgeschnittene halbmondförmige Passübergang der Bunderchrinde, der im Sommer eine beliebte Bergwanderweg-Verbindung nach Kandersteg darstellt.
Beim Höreli wendet der Weg zurück und führt als «Oberer Hörnliweg» praktisch ebenaus dem Hang entlang. Mehrere sonnig gelegene Ruhebänke laden zum Verweilen und zum ausgiebigen Genuss der herrlichen Landschaftsszenerie ein. Der Blick schweift vom Frutigland auf der linken Seite bis zur Hochebene der Engstligenalp und dem rechts davon liegenden Wildstrubelmassiv. Nach den letzten Scheunen, die von der Bergsonne schwarzbraun gebrannt sind, verlässt man das offene Weideland und betritt auf breitem, ebenem Wanderweg Waldgebiet, das zuweilen recht abschüssig ist. Für Adelboden hat dieser Wald eine wichtige Schutzfunktion und heisst daher nicht von ungefähr Bawald (Bannwald): Der Hang von der Tschentenegge zum Dorf hinunter ist steil und von mehreren Lawinenzügen durchschnitten (was übrigens auch der Grund dafür ist, weshalb der «Obere Hörnliweg» bisweilen noch wegen Lawinengefahr gesperrt bleibt, wenn die anderen Winterwanderwege in der Region bereits wieder geöffnet sind).
Der Aussichtspunkt Taubenfels (Pkt. 1536) gewährt einen schönen Ausblick auf Adelboden und auf das Weltcup-Skigebiet Chuenisbärgli. Bis Uelisgrabe gehts leicht abfallend durch den Wald weiter, danach auf einem Forststrässchen in angenehmem Abstieg zum oberen Dorfrand und auf einem Strässchen weiter ins Dorfzentrum von Adelboden.

Allgemeine Informationen

Wegbeschreibung

Adelboden - Höreli - Taubenfels - Uelisgrabe - Adelboden

Sicherheitshinweise

Diese Route verläuft auf gepfadeten Winterwanderwegen.

Ausrüstung

Wir empfehlen folgende Ausrüstung: Feste und wasserdichte Bergschuhe, leichter bis mittelerer Rucksack, Kälteschutz, Sonnenschutz, Wanderstöcke, Taschenapotheke, Zwischenverpflegung, Tee in Thermosflasche.

Anfahrt

Mit dem Auto via Frutigen nach Adelboden

Parken

Parkhaus Dorfzentrum

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Frutigen und anschliessend per Bus nach Adelboden (Dorfzentrum)

Literatur

Wandervorschlag aus dem Wanderbuch Schneepfade im Berner Oberland, Wanderbuchreihe der BWW, bestellen unter: www.wanderplaner.ch/sommer/web-shop/

Karten

Swisstopo Landeskarte 1247 Adelboden 1:25'000

Weitere Informationen

Verein Berner Wanderwege, Bern, Tel.: 031 340 01 01, E-Mail: [email protected], Homepage: www.bernerwanderwege.ch

Wegbelag

  • Asphalt (36%)
  • Wanderweg (51%)
  • Pfad (13%)

Wetter

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